ANNA DOWN UNDER
  Darwin to Cobram
 
Von darwin nach cobram

Nach 9 1/2 Wochen Darwin, dass man auch als "schwitzen, schwitzen, schwitzen" bezeichnet koennte, ging es wieder Richtung Sueden, genauer gesagt Richtung Cobram, in Victoria.
Klaas hatte dort schon vergangenen Maerz auf einer Farm gearbeitet und wollte dieses Mal puentklich zur Kirschensaison wieder dort unten sein.

Meinen Job auf der Army Base, einer der coolsten und spassigsten Jobs, den ich in meiner ganzen Australienzeit gemacht hatte, beendete ich Freitag. Und wenn die Anna den Job verlaesst, dann muss das natuerlich
ordentlich gefeiert werden. Der Freitag war der pornomaessigste Arbeitstag...und das nicht nur fuer mich. Als ich am Morgen in den Aufenthaltsraum kam, um meine Ankunftszeit einzutragen, da stand neben
meinem Namen "Anna we'll miss you" - echt sweet. Von den Chefs bekam ich Kuchen geschenkt und meine Supervisorin fuhr in der Lunchpause in den Pub auf der Base und kaufte erst einmal
4 Sixpacks Jim&Beam & Coke fuer alle. Die wurden dann beim Arbeiten getrunken. Und das geht so: Man hat die Dose, um die man einfach ein bisschen Klopapier wickelt und sie somit als alkoholisches
Getraenk unerkennbar macht.HEHE. Das Risiko des Ganzen war, dass jeder Zeit jemand der Chefs haette kommen koennen und wir alle aufgeflogen waeren. Dies ist
jedoch nicht passiert ist. Abgesehen davon, dass alle getrunken haben, haben wir auch nicht mehr gearbeitet. Es wurde nur in den Appartements rumgesessen und zum Ende
hin sassen wir sogar draussen mit den Soldaten zusammen. :-)
Am Samstagabend ging es mit meiner belgischen Freundin- und Arbeitskollegin Emilie ins Discovery, der "Inn-Discothek" Darwins, wo wir noch einmal Abschied feierten.

Den Montag darauf bekamen wir Besuch von Kate und Alex, die mit uns in Nomads, in Kingston, auf einem Zimmer waren und den gleichen Trip wie wir, nur zeitverzoegert,
gemacht hatten. Sie hatten Adelaide 2 Wochen nach uns verlassen, sind jedoch 8 Wochen, mehr oder weniger, in Ti-Tree steckengeblieben, da sie dort im Roadhouse
gearbeitet hatten. Unterwegs hatten sie noch einen kleinen Welpen aufgesammelt, den sie uns stolz in Darwin praesentieren. Echt putzig. Da unser Campingplatz
jedoch keine Tiere gestattete und die Zwei sich auf Dauer auch nicht um den Hund kuemmern konnten, mussten wir leider das Tierheim anrufen und ihn abholen lassen.
Die ganze Situation drueckte natuerlich etwas auf die Willkommensfreude.
Am Abend waren wir zum Abschiedsessen bei Jack, unserem australischen Freund, eingeladen. Seine japanische Freundin bekochte uns alle.

Dienstag wurden dann noch ein paar Dinge organisiert, wie z.B. finally meine Briefe von der Agentur abgeholt, die ueber 10 Wochen von Sydney nach Darwin gebraucht hatten.

Mittwochmorgen gab es dann noch ein Abschiedsfoto mit Kate & Alex, sowie herzliche Good Bye's und Umarmungen meiner Nachbarn auf dem Campingplatz, die alle recht traurig waren, dass
ich nach 2 1/2 Monaten abreiste.


Kate & Alex kamen uns besuchen


Unser Spot im Caravanpark - Mein 2 1/2 monatiges zu Hause



Nach einigen Stunden Fahrt stoppten wir am Abend in Daly Waters und fuhren am naechsten Morgen weiter Richtung Alice Springs, wo wir die Nacht auf dem gleichen
Campingplatz, wie auch schon auf der Hinfahrt nach Darwin, verbrachten. Hier brachen uns die Halterungen vom Faltdach, so dass wir erst einmal in einer
Werkstatt neue einbauen lassen mussten.
Auf dem Weg nach Alice Springs kamen wir wieder an den Devil's Marbels vorbei, wo wir natuerlich fuer eine ausfuehrliche "Picturetime" anhielten. Da die Memorycard meiner Digitalkamera
auf dem Hinweg etwas gestreikt hatte, war ich um so happier noch einmal die Chance bekommen zu haben, ein paar Fotos von den grossen Steinen zu schiessen.
...und natuerlich haben wir dort noch einmal angehalten - Devil's Marbels.





Faehrt man hier vorbei, weiss man, dass man vom trockenen ins tropische Klima fahert.


Grenze- NT zu SA

Nach Alice hielten wir nach stundenlanger Fahrt in Coober Pedy, wo wir die Nacht auf einem Rastplatz verbrachten. Hier gab es nichts ausser Kaelte, Einsamkeit, die Lichter
der Stadt, die Gerausche von vorbeifahrenden Trucks und einen verwirrten Fuchs.
 
Nach Coober Pedy ging es nach Port Augusta, genau wie in Alice, checkten wir hier auch wieder in den gleichen Campingplatz ein. Nach einer kleinen Lebensmittelshoppingtour
ging es von hier (dieses Mal einen anderen Weg als auf der Hinfahrt!) Richtung Broken Hill - der Kuenstlerstadt, wo wir uns am Abend unserer Ankunft einen Sonnenuntergang
am "Broken Earth Restaurant", das einen Ausblick ueber die gesamte Stadt bietet, anschauten.
Am naechsten Morgen schauten wir uns einige Gallerien, wie z.B. die "Pro Hart Gallery" an, die u.a. zwei originale Rembrandtgemaelde beinhaltet.
Gegen Abend liehen wir uns einen Schluessel von der Touristinformation aus, um auf einen etwas ausserhalb gelegeneren Berg zu fahren, wo man sich Skulpturen von Kuenstlern aus
verschiedenen Laendern anschauen konnte.


Am naechsten Morgen gab es einen Abstecher nach Silverton, wo wir uns das "Silverton Hotel" anschauten, das in sehr sehr vielen Fernsehfilmen und Werbespots
als Kulisse diente. Hierzu muss man sagen, dass es in Silverton eigentlich auch nicht viel mehr als dieses eine Hotel gibt:-)


Broken Hill


Broken Hill - Sunset


Broken Earth Restaurant


ein echter Rembrandt in der "The Hart" Gallery


"Silverton Hotel" in Silverton. Hier wurden viele Filme gedreht.
30/11/2008

Am naechsten Morgen ging es auf nach Wentworth, wo wir uns am Nachmittag etwas in der Stadt umsahen und ein Gefaengnis besichtigten, in dem man sich als Offizier und
Straefling verkleiden konnte. Dies liess Klaas sich natuerlich nicht nehmen. Am Nachmittag fuhren wir weiter Richtung Swan Hill und stoppten kurz vor der Dunkelheit
auf einem Rastplatz zwischen Wentworth und Swan Hill, wo wir uebernachteten. Dies war ein echtes Adventure, da wir ein echtes Lagerfeuer machten und Klaas mal wieder ein komplettes Menue auf
dem Grill zauberte. he he.

Am naechsten Tag erreichten wir Swan Hill. Juhuuu- hier gab es einen ALDI-Supermarkt. Mein Highlight des Trips :-)In Swan Hill checkten wir in den besten Campingplatz ever ein - natuerlich ein Big4
Am naechsten Morgen, waehrend Klaas einen ausfuerhlichen Besuch in einem "Pioneer-Museum" machte, hatte ich eine kleine Shoppingtour in der Stadt.

Von Broken Hill ging es auf nach Cobram, wo wir am Mittwoch, den 19/11 ankamen.





 
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